Integrated Action Planning in Nepal: Physical and Investment Planning in Cities
Im nepalisch-deutschen Urban Development through Local Efforts-Programm (udle) der gtz konnte Hilmar die Planungsmethode des Integrated Action Planning als innovative Planungsmethode in einem nepalisch-deutschen Team anwenden. Ziel war es, schnell dringende Investitionsmaßnahmen in den Städten auf den Weg zu bringen und ein grobes Raster für die physische Stadtentwicklung bereitzustellen, das Entwicklungspotentiale und -restriktionen aufzeigte. Hierzu wurden die physische und Investitionsplanung in einem partizipativen Planverfahren mit der lokalen Bevölkerung miteinander verzahnt. Investitionsprojekte wurden identifiziert, priorisiert, vorgeplant und die jeweiligen Finanzierungsquellen identifiziert (grant, soft loan, loan). Grundlegende Projekte, die auf ‚basic urban needs‘ einzahlten, wurden als grant finanziert. Soft loans wurden für soziale Projekte bereitgestellt. Einkommensgenerierende Projekte (Busbahnhof, Marktstände etc.) wurden durch loans finanziert. Damit konnten Planungen direkt mit Umsetzungsmaßnahmen verbunden werden. Das sorgte für ein deutlich höheres Maß an Akzeptanz für räumliche Planung in den Städten und im Department for Housing and Urban Development der nepalischen Regierung.
