Mehr Informalität in Zeiten beschleunigten Wandels

Der Wandel der Stadt wird zudem durch soziokulturelle Faktoren wie den Wertewandel in der städtischen Gesellschaft, durch nur unzureichend prognostizierbare Wanderungsbewegungen und durch kontinuierlich zu korrigierende demografische Perspektiven bestimmt. Welche Ansatzpunkte eröffnen sich für Planung und Gestaltung unserer Städte aus der Analyse des Charakters und der Qualität dieser Faktoren, die verstärkt und interdependent räumliche Entwicklungen treiben? Welche strategischen und gestalterischen Antworten ergeben sich aus der Erkenntnis, dass die meisten dieser Kräfte und Faktoren im lokalen Handlungsrahmen kaum beeinflussbar sind?

Hilmar von Lojewski
Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung: STADT DENKEN 2
2017
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